Münsteraner SommerMännertag 2019

Ablauf:
10.00 Ankommen
10.30 Eröffnungsplenum
11.30 - 12.20 1. Kurzworkshop (angemeldete Workshops)
12.40 - 13.30 2. Kurzworkshop (angemeldete Workshops)
13.30 Mittagessen, Mittagspause, Kaffee und Kuchen
15.00 Zwischenplenum
16.00 Nachmittagworkshop (spontane Workshops und evtl. Fortführung der Kurzworkshops vom Vormittag)
17.30 Schlussplenum
18.30 Grillen ( mitbringen)
20.00 Ende

Trotz des Regens haben 45 Männer einen intensiven vielschichtigenTag als Mann erlebt bei folgenden Workshops:

  • „Mein Körper und ich“ mit Hans

    Wie stehe ich zu meinem Körper? Welche Haltung soll ich einnehmen zwischen Hysterie und Vernachlässigung? Wie gehe ich um mit Begriffen wie „Gesundheit, Krankheit, Älterwerden und Männlichkeit“?

    Das wollen wir in einem offenen Gespräch miteinander austauschen. Vielleicht finden wir dadurch bereichernde Antworten für uns selbst!

  • "Dort wo die Sprache aufhört, wohnen wir wirklich"
    ein Focusing Workshop mit Detlef

    Ein schöner Satz von Eugene Gendlin. Ein Satz aber auch, der sogleich Fragen aufwirft.
    Wo soll dieser Ort sein? Kann man dort tatsächlich „wohnen“? Und wozu?

    Ja, diesen Ort gibt es, und er ist immer bei uns! Es ist sowas wie ein „gefühltes Wissen“.
    Gemeinsam werden wir auf Spurensuche gehen,

  • "Die Idee der Arbeit mit Mottozielen" mit Matthias P.

    "Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlos weiten Meer.“ - Antoine de Saint-Exupéry

    Mottoziele sind Zielformulierungen auf der Haltungsebene. Sie unterscheiden sich in der Art ihrer Struktur und Sprache deutlich von Ergebnis- oder Handlungszielen. Es wird auch kein eigentliches Ziel formuliert, sondern eine innere Haltung in einem körperlich erlebbaren Bild ausgedrückt, also eine Sehnsucht geweckt..

    Beispiele:
    Ich rausche als fröhlich-bunter Pirat über die Wellen des Lebens-Meeres, lebe meine liebevolle Männlichkeit, mache reiche Beute und erheitere meine Welt.
    Die Bäume in meinem Garten wachsen von allein.
    Mit Ruhe und Zuversicht zwinkere ich dem Leben zu.

    Ein Satz, zwei Sätze oder auch mehr, die mein ganz persönliches Zielnetzwerk aktivieren und mich sowohl auf bewusster als auch auf unbewusster Ebene für zieldienliches Handeln motivieren. Das Schöne: Diese Methode ist hervorragend geeignet für sowohl übergreifende allgemeine Motive (Gesundheit, Gelassenheit, innere Ruhe), als auch für konkrete Wünsche.

    In dem Workshop gehen wir einen ersten Schritt hin zu deinem persönlichen Mottoziel.

  • "Reise und Klang" mit Matthias K.

    Etwas für dich?
    Wenn du...
    - gerne mit dem Körper arbeitest...
    - Körper und Geist miteinander verbinden möchtest...
    - eine Möglichkeit zur Spannung und Entspannung suchst...
    - dich auf einem inneren Weg befindest...
    - neugierig bist auf deine inneren Bilder...
    - auf der Suche nach neuen Erfahrung bist
    - die Auswirkungen von Klängen auf dich spüren möchtest...

    dann bist du herzlich eingeladen zu einer klanggeleiteten Trancereise. Der jeweilige Klang der Reise ist ein "Dauerton", der wie ein Gefährt in eine andere Bewusstseinsschicht führt. Zugleich beobachtet der Verstand das Erlebte und kann es erzählen, verarbeiten und deuten. Jedes Instrument erzeugt einen spezifischen obertonreichen Klang und bewirkt je nach Stimmung, Tageszeit oder Person eine nicht vorhersehbare Erfahrung. Lass dich überraschen. Der Klang wird an dem Tag ausgewählt und vorgestellt.

    Zu den Klanginstrumenten gehören Gong, Schamanentrommel, Shrutibox, Monochord, Didgeridoo, Ocean-Drum, Rahmentrommel und Klangschale. Jedes Instrument lässt dich etwas anderes erleben und keine Reise verläuft gleich.

    Der Ablauf
    Wir beginnen mit einer Körperübung zur Einstimmung, die im Yoga wurzelt. Du liegst bequem auf einer Unterlage und folgst dann der gesprochenen Einleitung in die Trance. Die Reise mit dem Klang dauert dann ca 30 - 45 Minuten. Im Anschluss tauschen wir uns über das Erlebte aus.

  • "Impulsworkshop für Väter und zukünftige Väter" mit Josef H.

    Als bewusster Mann und Vater komme ich immer wieder an einen Punkt, mein Vatersein zu prüfen, zu reflektieren, etwas zu entscheiden, etwas zu ändern.
    - Stimmt meine Vision vom Vatersein noch ?
    - Wie ist meine emotionale Verbindung mit meinen Kindern ?
    - Kann ich genug Kraft aus den Quellen meines Vaterseins schöpfen ?
    - Muss oder will ich als Vater etwas ändern ?

    In dem Workshop werden diese Fragen aktiv, impulsiv und körperorientiert thematisiert. Ziele sind, mir meines Vaterseins bewusster zu werden und neue Impulse zu bekommen.

  • "Singen - Fühlen - Sein" mit Rajesh

    Mit sich selbst und anderen Männern verbunden sein über das gemeinsame Singen von Heil- und Kraftlieder, Begegnung, Berührung und Sharing

  • „Immer das Theater mit den Gefühlen“ interaktiver Vortrag mit J.M. Hirsch

    Auch wir Männer haben Gefühle und diese richtig in uns und in unserem Umfeld wahrzunehmen ist immanent wichtig für unseren sozialen Erfolg. In unserem Job, aber noch mehr in unseren intimsten Beziehungen.

    Sozial relevant sind: Wut, Trauer, Angst, Freude und Scham.

    Die soziale Reaktion und Interaktion auf diese Gefühle wurden uns von unseren Vätern in unseren Genen „eingestanzt“. Bevor es Worte, geschweige denn eine Sprache gab, regelten diese Gefühle sicher unser Verhalten in unserem Clan.
    „Sei der der Du bist, durch dass was Du fühlst.“
    Seit der Emanzipation sind wir Männer aufgefordert unsere sensiblen Seiten zu kultivieren und zu zeigen. Leichter gesagt als getan in einer domestizierenden Gesellschaft. Und unsere Frauen, wie gehen die mit dem „neuen Mann“ um?
    Wie viel Wut darfst Du zulassen, wie viel Trauer als Mann zeigen? Darf ich als Mann Angst haben oder mich für einen Fehler schämen?Wie reagiere ich als Mann authentisch auf die emotionalen „Peaks“ meiner Partnerin. Was kann ich tun, wenn meine eigenen Emotionen die Oberhand gewinnen?

    Workshop „Gefühle – Emotionen – Schatten“ eine Schattenjagd.

    Ein falsches Gefühl und die darauf folgende Handlung in einer Situation kann mehr Schaden anrichten, als wir uns vorstellen können. Wir alle sind mehr oder weniger seit unserer frühsten Kindheit Situationen ausgesetzt, die emotional nicht einwandfrei und final geklärt ablaufen.
    Wir sind zunächst Opfer und später werden wir zu Tätern. Werden weiter traumatisiert und traumatisieren meist unbewusst unser Umfeld, um die im Körper entstandenen Spannung zu entladen. Wir nehmen seelische „Schonhaltungen“ ein und entwickeln Verteidigungsmuster (siehe Enneagramm)
    In diesem interaktiven Workshop gehen wir mit den Mitteln des modernen Theaters unseren „Gefühlsdeformationen“ auf den Grund.
    Aus nicht gelebten Gefühlen, also ungeklärten Auseinandersetzungen, werden Emotionen. Diese sind die Schatten in unserem Körper- Seele – Geist System.
    Und die wollen gesehen, gelebt und aufgelöst werden.

    In der kurzen Zeit die wir hier haben, wird uns das nicht gelingen, aber wir können lernen diese zu erkennen wenn sie erwachen und wie wir damit dann umgehen können.

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